Konzept

Das Konzept einer elektronischen Sicherung ist es:
1. Abzuschrecken und
2. Die Einbruchdauer auf ein Minimum zu reduzieren.

Dadurch reduziert sich der Schaden wie Vandalismus und Diebstahl, weil die Einbrecher nicht mehr die Zeit haben alles zu durchsuchen.

In den meisten Fällen werden Einbrüche nach Auslösung der Sirenen sogar abgebrochen.

Auch haben Einbruchmeldeanlagen weitere Funktionen wie Überfallschalter im Schlafzimmer. Bei Betätigung dieser wird die Polizei und die Feuerwehr alarmiert, dadurch wird im Falle einer Verletzung, zum Beispiel durch Messerstiche, wertvolle Zeit eingespart, lebensrettende Zeit.

Desweiteren können die Anlagen noch aufgerüstet werden mit Sonderfunktionen wie Toröffnungsautomatik, Zutrittskontrolle, automatische Lichtsteuerung bei Alarm, Kühlgeräteüberwachung und Bilderüberwachung. Damit können auch seltene Exponate berührungslos ohne Beschädigungen dauerhaft überwacht werden.

In jedem Fall empfehlen wir eine Beratung und Abstimmung der Bedürfnisse. Denn diese sind von Fall zu Fall unterschiedlich.

Planung

planung

Grundvoraussetzung einer gut funktionierenden Sicherungsanlage ist eine um-
fangreiche, lückenlose Planung unter Berücksichtigung der Kundenwünsche.

Gemäß den Bedürfnissen und der Gefahrenstufen muss ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Sicherheit, Betreiberaufwand und Kosten erzeugt werden.

In Gesprächen wird das Sicherungsbedürfnis der Betreiber / Nutzer analysiert und besprochen. Grundvorraussetzung für die Erstellung eines Konzeptes ist die umfangreiche Information der Nutzer über Ursache und Wirkung diverser Sicherungsmaßnahmen.

Installation

planung

Gemäß Konzept und Planung ist die Installation der Sicherungsanlage umbedingt von geschulten Fachleuten auszuführen. Die zu verbauenden, elektronischen Bauteile bedürfen besonderen Schulungen und langjährigen Erfahrungen.

Kleine Fehler in der Installation können wesentliche Auswirkungen auf Bedienung, Laufzeit und Sicherheit der Anlage haben. Bei der Verlegung der Leitungsnetze ist neben der sorgfältigen Handhabung auch die Umgebung zu berücksichtigen. Spannungseinstreuungen müssen vermieden werden.

Einweisung und Übergabe

Viele Konzepte scheitern am Bediener der Sicherungsanlage. Dieser muss in der Lage sein sein Sicherungssystem zu verstehen und zu bedienen. Da eine Bedienung oft nur wenige Male im Jahr erforderlich ist, wird das Bedienkonzept zum elementaren Schlüssel über Zufriedenheit oder Frust mit der Anlage. Daher empfehlen wir die Bedienung so einfach wie möglich zu konzeptionieren.

Überfallmeldeanlagen

Diese Anlagen sind nur in einer Kombination mit einer Einbruchmeldeanlage möglich und sollen den Zeitraum zwischen Überfall und Eintreffen der Hilfskräfte verkürzen. Mit einer Leitstelle kann eine organisierte Hilfeleistung vereinbart werden, auch im Sinne der Ärztehilfeleistung (Bettlegerige).

In jedem Fall ist eine Überfallmeldefunktion eine Situation, welche von der Polizei und der Feuerwehr sehr ernst genommen wird. Daher ist hier auf Fehlalarmsicherheit explizit zu achten.

Allgemeine Information

Polizeiliche Kriminstatistik Einbruch 2009
Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2009